In Georgien wurde ein Verdächtiger im Zusammenhang mit dem brutalen und aufsehenerregenden Mord an der Transgender-Frau Kesarija Abramidze festgenommen.
Das 37-jährige Model, eine der bekanntesten Transgender-Frauen des Landes, wurde am 18. September tot in ihrer eigenen Wohnung in Tiflis aufgefunden.
Die Polizei nahm einen 26-jährigen Verdächtigen „auf der Stelle“ fest. Er behauptete, er habe Abramidze während eines Streits mehrfach niedergestochen, bevor er vom Tatort geflohen sei.
Die Behörden haben ihn nur anhand seiner Initialen BJ identifiziert, doch georgische und internationale Medien haben bereits seinen vollständigen Namen veröffentlicht und berichtet, dass er als Sicherheitsmann in einer Bar in Tiflis gearbeitet habe.
Abramidze erlag noch am Tatort ihren Verletzungen. Die Tatwaffe – ein Messer – wurde nach Angaben des Innenministeriums als Beweismittel sichergestellt.
Der Fall wird unter dem Paragraphen „vorsätzlicher, geschlechtsspezifisch motivierter und mit besonderer Grausamkeit begangener Mord“ untersucht. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Verdächtigen 16 bis 20 Jahre oder lebenslange Haft.