Ein Mann, der die Hälfte seines Gesichts verloren hat, hat eine zweite Chance im Leben bekommen … Sie werden nicht glauben, wie er jetzt aussieht

Ein Mann aus Michigan, der durch eine seltene Krebserkrankung die Hälfte seines Gesichts verloren hatte, hat eine neue Lebenschance erhalten – dank eines bemerkenswerten Chirurgen, der sein Gesichtszüge mithilfe der Haut seines Beins und Unterarms wiederherstellte.

Tim McGrath spricht nun in einem Exklusivinterview mit PEOPLE über seine dreijährige Reise und erklärt, warum er dankbar ist, dass seine Geschichte so viele inspiriert hat.

Alles begann 2014, als McGrath wegen Kieferschmerzen seinen Arzt aufsuchte. Die Diagnose war niederschmetternd: Synovialsarkom, eine seltene Krebserkrankung, die jährlich nur 1–3 von einer Million Menschen betrifft. Zunächst vermied er eine Operation und probierte alternative Behandlungen wie strenge Diäten, Nahrungsergänzungsmittel und Energietherapie aus. Doch als der Tumor wuchs, benötigte McGrath schließlich eine Tracheotomie und eine Ernährungssonde.

Die Chemotherapie schlug fehl, doch die Bestrahlung ließ den Tumor schließlich so weit schrumpfen, dass im Oktober 2015 eine 30-stündige Operation möglich war. McGrath hoffte auf eine einfache Genesung – doch als er aufwachte, war das schlimmste Szenario eingetreten: Er hatte den größten Teil seines Kiefers sowie sein Auge und sein Ohr verloren.

Seine ersten Rekonstruktionsversuche schlugen fehl, und sein Gewebe blieb frei. Verzweifelt und hoffnungslos wandte sich McGrath an Dr. Kongkrit Chaiyasate, der fünf erfolgreiche Operationen mit Gewebe aus McGraths Bein, Arm und Stirn durchführte, um sein Gesicht wiederherzustellen.

„Er war ein unglaublicher Segen für unsere Familie“, sagt McGrath. „Die Verwandlung ist einfach ein Wunder.“

Jetzt, wo er krebsfrei ist, konzentriert er sich darauf, seine Sprache wiederzuerlangen und wieder normal essen und trinken zu können. Seine Familie war ihm dabei die größte Kraftquelle – seine Mutter kümmerte sich um seine Wunden, sein Vater stand ihm zur Seite und seine Freunde unterstützten ihn mit Spendenaktionen und ständiger Ermutigung.

„Vorher standen wir uns nahe, aber jetzt sind wir unzertrennlich“, sagt McGrath.

Rückblickend auf seinen Weg fügt er hinzu: „Ich habe gelernt, dass ich so viel mehr bin als mein Aussehen. Ich möchte mit meiner Geschichte die Menschen daran erinnern, dankbar für ihre Gesundheit und die einfachen Freuden des Lebens zu sein. Ich wollte nie im Rampenlicht stehen – aber wenn ich durch das Teilen meiner Erfahrungen auch nur ein Leben retten oder inspirieren kann, hat sich alles gelohnt.“

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